Satzung

Satzung der Veranstaltergemeinschaft Nordhessenpokal e.V.

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

(I) Der am 30. August 1990 in Grebenstein gegründete Verein führt den Namen „Veranstaltergemeinschaft Nordhessenpokal e.V.“
Er hat seinen Sitz in Hofgeismar und ist unter der Nummer 356 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hofgeismar eingetragen.

(II) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck und Ziele

(I) Der Verein fördert den Motorsport und führt hierzu unter Beachtung der nationalen und internationalen sportgesetzlichen Regeln und Bestimmungen der sporthoheitlichen Organisationen den Nordhessenpokal durch. In diesem Zusammenhang wird auch ein Zusammenwirken mit den Polizei- und Verwaltungsbehörden angestrebt.

(II) Mittel des Vereins sind nur für satzungsmässige Zwecke zu verwenden. Die Mitglieder dürfen keinerlei Gewinnanteile oder in ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglied sonstige Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten.
(III) Der Verein begünstigt keine Personen durch Ausgaben,die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismässige Vergütungen.

(IV) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3

Mitgliedschaft

(I) Nur eingetragene Vereine können Mitglieder der Veranstaltergemeinschaft Nordhessenpokal werden.

(II) Jeder Mitgliedsverein wird ausschliesslich durch eine(n) vom Vorstand des jeweiligen Vereins Bevollmächtigte(n) vertreten.

§ 4

Aufnahme

(I) Die Aufnahme in den Verein muss bei Diesem besonders beantragt werden. Der Vorstand entscheidet danach über die Aufnahme in den Verein.

(II) Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekanntgegeben werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von 2 Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Wird nicht, oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt so ist die Entscheidung unanfechtbar.

§ 5

Beiträge

(I) Der Verein erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern angemessene Beiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung jährlich festlegt. Der Beitrag muss jedoch mindesten 25.– € (Fünfundzwanzig Euro) jährlich betragen.

(II) Die Beiträge sind im ersten Monat des laufenden Geschäftsjahres zu überweisen.

§ 6

Beendigung der Mitgliedschaft

(I) Die Beendigung der Mitgliedschaft kann nur für den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist mittels Einschreiben erfolgen.

(II) Ein Mitglied kann von dem Vorstand aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn
a) das Mitglied trotz Mahnungen den fälligen Beitrag nicht bezahlt,
b) die Streichung im Interesse des Vereins notwendig ist.

(III) gegen die Streichung kann innerhalb von 2 Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen alle Rechte aus der Mitgliedschaft.
Wird nicht, oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Streichung unanfechtbar.

§ 7

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

 § 8

Mitgliederversammlung

(I) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird durch den Vorsitzenden einberufen. Alle Mitglieder sind schriftlich, mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung des Vereins, unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.

(II) Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:
a) Bericht des Vorstands
b) Bericht der Kassenprüfer
c) Feststellung der Stimmliste
d) Entlastung des Vorstands
e) Wahlen
f) Anträge mit Inhaltsangabe
g) Verschiedenes

§ 9

Durchführung der Mitgliederversammlung

(I) In der Mitgliederversammlung hat jeder Verein, der Mitglied in der Veranstaltergemeinschaft Nordhessenpokal ist, eine Stimme. Dieses Stimmrecht wird durch eine(n) bevollmächtigten Vertreter(in) des jeweiligen Mitgliedsvereins ausgeübt. Stimmübertragung ist unzulässig.

(II) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet regelmässig einfache Stimmenmehrheit. Unter einfacher Stimmenmehrheit ist eine Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme mehr beträgt, als die Hälfte der abgegebenen Stimmen beträgt. Stimmenthaltungen werden wie nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso abgegebene ungültige Stimmen und – bei Abstimmung mit Stimmzetteln – unbeschriftete Stimmzettel. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich bei Beschlüssen über:
a) Satzungsänderungen
b) Zulassung von Dringlichkeitsanträgen
c) Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes.
d) Auflösung des Vereins.

(III) Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit beschliessen, eine Wahl durch Handzeichen durchzuführen.

(IV) Anträge für die Mitgliederversammlung des Vereins können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden eingereicht werden. Der Vorsitzende hat das Recht, Anträge die nur die einzelnen Sparten betreffen, dem zuständigen Spartenleiter zur Entscheidung in der Spartenversammlung zu übergeben. Dringlichkeitsanträge sind zulässig, soweit sie nicht auf die Abberufung des Vorstandes oder Satzungsänderungen gerichtet sind.

(V) Über die Verhandlung und die Beschlüsse der Mitgliederverammlung ist eine Niederschrift zu führen, aus der mindestens die gefassten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden.

§ 10

Ausserordentliche Mitgliederversammlung

Ausserordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden einzuberufen:
a) Auf Anordnung des Vorstandes des Vereins
b) Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Vereinsmitglieder.

§ 11

Der Vorstand

(I) Vorstand im Sinne des Paragraphen 26 BGB sind:
1) der Vorsitzende
2) der stellvertretende Vorsitzende
3) der Schatzmeister
4) der Spartenleiter für Orientierung
5) der Spartenleiter für Rallye
6) der Spartenleiter für Slalom
7) der Spartenleiter für Oldtimer / Turnier

(II) Der Vorstand wird gerichtlich und aussergerichtlich durch den Vorsitzenden, gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied, vertreten. Der stellvertretende Vorsitzende ist verpflichtet, die Aufgaben des Vorsitzenden wahrzunehmen, wenn Dieser verhindert ist.

(III) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

(IV) Der Vorstand vertritt den Verein in allen Angelegenheiten nach den Beschlüssen und Weisungen der Mitgliederversammlung.

(V) Die Vorstandsmitglieder werden in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt 2 Jahre, gerechnet von ordentlicher Mitgliederversammlung zu ordentlicher Mitgliederversammlung. Jedes Jahr scheiden Mitglieder des Vorstandes wechselweise aus; erstmals die unter den ungeraden Ziffern aufgeführten, sodann die unter den geraden Ziffern aufgeführten. Die Wiederwahl ist zulässig.

(VI) Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist nicht zulässig.

(VII) Sämtliche Ämter sind Ehrenämter. Die Inhaber der Ämter haben Anspruch auf Ersatz der im Interesse des Vereins gemachten Auslagen gemäss Paragraph 670 BGB.

(IIX) Die Geschäftsordnung der Veranstaltergemeinschaft Nordhessenpokal regelt die geschäftlichen Abläufe der Veranstaltergemeinschaft, sofern Diese nicht im Widerspruch zur Satzung stehen und hat keinen Einfluss auf die Satzung. Die Geschäftsordnung wird vom Vorstand erstellt und bei Bedarf geändert.
a) Die Durchführungsbestimmungen sind Bestandteil der Geschäftsordnung. Sie werden von der Spartenleiterversammlung erstellt und bei Bedarf verändert. Die Durchführungsbestimmungen sind für alle Veranstalter in der Veranstaltergemeinschaft bindend.

§ 12

Rechnungsprüfer

(I) Zur Prüfung der Finanzgebarung werden zwei Rechnungsprüfer gewählt. Die Rechnungsprüfer werden auf die Dauer von 2 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 13

Satzungsänderungen

(I) Anträge auf Satzungsänderung können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

§ 14

Auflösung

(I) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.

(II) Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.

§ 15

Vermögen

(I) Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder Wegfall seines bisherigen Zweckes, wird das verbliebene Vermögen entsprechend der Anzahl seiner Mitglieder aufgeteilt und unter Diesen verteilt.

§ 16

Erfüllungsort und Gerichtsstand

(I) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten als Vereinsmitglied ist Hofgeismar.

Stand: 16. 01. 2005

Änderungen:

02.03.2011
§11.I.7
Zusammenfassung der Sparten Oldtimer/Turnier